Quelle Bramscher Nachrichten

Der Niedersachsenpark in Rieste und Neuenkirchen-Vörden ist mittlerweile der größte Industrie- und Gewerbepark Niedersachsens, in dem sich zahlreiche große und kleinere Unternehmen angesiedelt haben. Doch was bringt er der Region?

https://www.noz.de/lokales/bersenbrueck/artikel/niedersachsenpark-staerkt-region-was-bringt-er-tatsaechlich-49479636

https://www.noz.de/lokales/neuenkirchen-voerden/artikel/voerdener-protestieren-gegen-erweiterung-des-niedersachsenparks-49431161

https://www.noz.de/lokales/bersenbrueck/artikel/firma-grimme-kauft-advanced-werk-im-niedersachsenpark-in-rieste-48809686

Von Adidas bis Grimme, von Kaffeerösterei bis Anlagentechnik: Im Niedersachsenpark in Rieste und Neuenkirchen-Vörden haben sich mittlerweile zahlreiche große und kleine Unternehmen angesiedelt. Derzeit wird die Osterweiterung des Parks geplant. Doch rechnen sich die kommunalen Investitionen eigentlich für die Region? Eine Wirkungsanalyse hat das jetzt untersucht.

Auch interessant: Vördener demonstrieren gegen Erweiterung des Niedersachsenparks

Der Niedersachsenpark ist ein Projekt in öffentlicher und privatwirtschaftlicher Trägerschaft. Als Gesellschafter sind die Gemeinden Rieste und Neuenkirchen-Vörden, die Samtgemeinde Bersenbrück und die Stadt Damme daran beteiligt. Deshalb sind auch Steuermittel in den Niedersachsenpark geflossen. Von Seiten der Kommunen besteht daher ein großes Interesse daran, zu erfahren, wie sich diese Investitionen auswirken.

Bei der Analyse hat Markus Wessel, Geschäftführer von Experconsult, den Park im Zeitraum von 2008 bis 2024 untersucht. Als Datengrundlage dienten Unterlagen, die vom Niedersachsenpark zur Verfügung gestellt wurden. So sind einerseits 638,4 Millionen Euro als Gesamtinvestitionen der Unternehmen in den Niedersachsenpark geflossen, andererseits sind 3105 Arbeitsplätze geschaffen worden.

 

So berechnen sich die Steuereinnahmen

In seiner Analyse nutzte Markus Wessel feststehende finanzmathematische Werte, mit denen er die Steuereinnahmen berechnete. So kam er in seinem Modell auf Steuereinnahmen in Höhe von 20,18 Millionen Euro durch den Niedersachsenpark im Zeitraum 2008 bis 2024.

Dabei sei das konservativ gerechnet, erklärte Wessel. Weitere Daten, die ihm von Kommunen zur Verfügung gestellt wurden, ohne Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen ziehen zu können, zeigten sogar, dass die Steuereinnahmen bei mehr als 29 Millionen Euro liegen

Durch die Investitionen der Unternehmen im Niedersachsenpark konnte im Zeitraum 2008 bis 2024 außerdem eine regionale Gesamt-Bruttowertschöpfung in Höhe von 187,69 Millionen Euro generiert werden. Die Bruttowertschöpfung, so definiert es das Statistische Bundesamt, wird durch Abzug der Vorleistungen von den Produktionswerten errechnet, sie umfasst also nur den im Produktionsprozess geschaffenen Mehrwert. Diese Zahl zeige den Erfolg und die Gesamtbedeutung des Niedersachsenparks, erklärte Wessel.

Weiterlesen: An der A1 bei Rieste: Neue Autobahn-Anschlussstelle ist freigegeben

Diese beiden Werte würden zeigen, dass der Niedersachsenpark zu einer Stärkung der lokalen Wirtschaftsstruktur sowie zu Mehreinnahmen in den kommunalen Haushalten beitrage, so Wessel. Möglicherweise seien die Effeke sogar noch höher.

„Jeder in das Projekt investierte Euro hat eine sehr hohe Hebelwirkung für den Wohlstand in der Region um den Niedersachsenpark.“
Er kommt daher zu dem Schluss: „Jeder in das Projekt investierte Euro hat eine sehr hohe Hebelwirkung für den Wohlstand in der Region um den Niedersachsenpark.“ Und in Zahlen bedeutet das, für jeden Euro, der in den Niedersachsenpark gesteckt werde, bekomme man 2,90 Euro raus – und das ist die konservative Rechnung. Gehe man von Steuerzahlen der Kommune aus, liege der Wert sogar bei 4,20 Euro.

Positiv wertete Wessel auch, dass der Niedersachsenpark sich seit 2021 selbst trage und die Gewinne stetig steigen und auch noch steigen werden, davon geht er jedenfalls aus. Der Niedersachsenpark erzeuge mittlerweile Gewinne und eine sehr hohe Bruttowertschöpfung, ohne dass die Gesellschafterkommunen weitere Aufwendungen tätigen müssten.

Wie der Niedersachsenpark den regionalen Wohlstand stärkt

Sein Fazit lautete daher: „Insofern zeigt sich, dass der Niedersachsenpark sich für die Gesellschafter und die ganze Region eindeutig gerechnet hat. Er ist ein Erfolgsprojekt für die Sicherung des Wohlstandes in der Region.“ Und ganz persönlich ergänzte er noch: „Gut, dass Sie das gemacht haben.“

Diese Analyse hörten die Bürgermeister Michael Wernke (Samtgemeinde Bersenbrück), Christian Scholüke (Rieste), Ansgar Brockmann (Neuenkirchen-Vörden) und Mike Otte (Damme) sowie Geschäftsführer Uwe Schumacher natürlich gerne und sahen sich bestätigt, den Niedersachsenpark auch in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben zu haben.

Wie der Niedersachsenpark regionale Entwicklung fördert

Nicht nur stärke es die Wirtschaft, wie Brockmann sagte, es ermögliche auch den Kommunen Schulen, Kindergärten und Infrastruktur aufrechtzuerhalten und sogar zu verbessern, ergänzte Wernke. „Es ist eine Win-Win-Situation für alle“, fand Scholüke.

Die Menschen würden eben nicht nur im Park arbeiten, sondern sich auch in der Region niederlassen. Davon hätten alle etwas, beispielsweise auch das Ehrenamt. Wenn die Menschen Arbeit hätten und vor Ort wohnen, fänden sie auch dafür Zeit. Gleichzeitig würden sich die Firmen auch in der Region engagieren, beispielsweise beim Sponsoring, sagte Scholüke.

Niedersachsenpark schafft Chancen für regionale Unternehmen

Für Städte wie Damme, wo die Gewerbeflächen mittlerweile rar gesät sind, biete der Park die Möglichkeit, großen Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten in der Nähe anzubieten, sagte Otte. Damit sich gerade auch Firmen aus der Region erweitern können und bleiben, sei auch festgelegt worden, dass sie bevorzugt werden.

Positiv wertete Wessel auch, dass der Niedersachsenpark sich seit 2021 selbst trage und die Gewinne stetig steigen und auch noch steigen werden, davon geht er jedenfalls aus. Der Niedersachsenpark erzeuge mittlerweile Gewinne und eine sehr hohe Bruttowertschöpfung, ohne dass die Gesellschafterkommunen weitere Aufwendungen tätigen müssten.

Wie der Niedersachsenpark den regionalen Wohlstand stärkt

Sein Fazit lautete daher: „Insofern zeigt sich, dass der Niedersachsenpark sich für die Gesellschafter und die ganze Region eindeutig gerechnet hat. Er ist ein Erfolgsprojekt für die Sicherung des Wohlstandes in der Region.“ Und ganz persönlich ergänzte er noch: „Gut, dass Sie das gemacht haben.“

Diese Analyse hörten die Bürgermeister Michael Wernke (Samtgemeinde Bersenbrück), Christian Scholüke (Rieste), Ansgar Brockmann (Neuenkirchen-Vörden) und Mike Otte (Damme) sowie Geschäftsführer Uwe Schumacher natürlich gerne und sahen sich bestätigt, den Niedersachsenpark auch in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben zu haben.

Wie der Niedersachsenpark regionale Entwicklung fördert

Nicht nur stärke es die Wirtschaft, wie Brockmann sagte, es ermögliche auch den Kommunen Schulen, Kindergärten und Infrastruktur aufrechtzuerhalten und sogar zu verbessern, ergänzte Wernke. „Es ist eine Win-Win-Situation für alle“, fand Scholüke.

Die Menschen würden eben nicht nur im Park arbeiten, sondern sich auch in der Region niederlassen. Davon hätten alle etwas, beispielsweise auch das Ehrenamt. Wenn die Menschen Arbeit hätten und vor Ort wohnen, fänden sie auch dafür Zeit. Gleichzeitig würden sich die Firmen auch in der Region engagieren, beispielsweise beim Sponsoring, sagte Scholüke.

Niedersachsenpark schafft Chancen für regionale Unternehmen

Für Städte wie Damme, wo die Gewerbeflächen mittlerweile rar gesät sind, biete der Park die Möglichkeit, großen Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten in der Nähe anzubieten, sagte Otte. Damit sich gerade auch Firmen aus der Region erweitern können und bleiben, sei auch festgelegt worden, dass sie bevorzugt werden.